Akira Toriyama zeichnet Sun Wukong für neuen Chow-Film

Beitrag von Jawaki

Akira Toriyama zeichnete nun eine Illustration von Sun Wukong, dem legendären Affenkönig aus Die Reise nach Westen, die auf dem japanischen Werbeposter von Stephen Chows Film-Adaption Journey to the West: Conquering the Demons (西遊·降魔篇; Xīyóu: Jiàngmó Piān) zu sehen ist. Der Film feierte seine Premiere im Februar 2013 in China, und wird am 21. November 2014 durch das Label Golden Asia von Nikkatsu und Toho-Towa unter dem Titel "Die Reise nach Westen: Der Ursprung des Ursprungs" (西遊記~はじまりのはじまり~; Saiyouki ~hajimari no hajimari~) in den japanischen Kinos anlaufen. Chow, der 2009 bei der Realverfilmung Dragonball Evolution laut James Marsters nur "auf dem Papier" Produzent war, arbeitete bei diesem Film am Drehbuch und war als Produzent, Regisseur und Action-Choreograph tätig.

Quelle: cinematoday.jp
Auf der offiziellen japanischen Website des Films, saiyu-movie.com, spart Toriyama nicht mit Lobeshymnen und bezeichnet den Film als die größte Arbeit reiner Kino-Unterhaltung der jüngsten Zeit:
Der mächtigste Spaß der Galaxie,
der die Grenzen der Erwartung und der Vernunft bei weitem überschreitet!!


Dies ist der erste Popcornfilm, den ich seit langem gesehen habe!

Eine Intensive Energie, die dich nicht über die belanglosen Details nachdenken lässt! Eine meisterhafte Verteilung von Ernsthaftigkeit und Comedy! Eine schamlos billig aussehende Inszenierung! Ausgeklügelte Story-Entwicklungen! Das ist für mich der Inbegriff von Popcornkino! Ich habe nichts von diesen Schmeicheleien, also ist es zu 100% keine Übertreibung, kein Garnichts.

Wegen des Wesens meines Berufes habe ich die schlechte Angewohnheit, beim Ansehen eines Filmes immer über die weitere Entwicklung der Geschichte nachzudenken, aber, obwohl dieser Film das Motiv des Berühmten Die Reise nach Westen behandelt, konnte ich überhaupt nicht vorausahnen, wie es weitergeht. Nicht einmal dumme, etablierte Konzepte, wie Film-Theorie oder -Regeln, werden eingehalten. Das Ergebnis dieses wundervollen Betruges ist eine richtig großartige neue Reise nach Westen, die nur sein Herkunftsland liefern könnte, und ich bin durch die Tatsache positiv bewegt, wie sie durch die üblichen Themen "Liebe" und "kleine Gags" des Regisseurs unterbrochen wird.

Das Gefühl springt richtig von der Leinwand auf dich zu, dass der Regisseur diesen Film exakt nach seinen Vorlieben und seiner Vision fertigstellen konnte. Wir werden mit großen Blockbuster-Filmen, die voller Optik sind, denen es aber an Ehrgeiz oder Individualität mangelt, und, die sich an das Publikum zum Zwecke der Einnahmen an der Kinokasse anpassen, überflutet. Wie begeistert ich von der Herrlichkeit [dieses Films] alleine aus diesem Grund wäre! Er war einfach die großartigste Reise nach Westen, so sehr, dass ich gar nicht weiß, wie ich es ausdrücken soll!!

Die individuellen Eigenschaften der Charaktere und die Auswahl der Schauspieler war übrigens auch wundervoll, und ich war besonders von den schauspielerischen Fähigkeiten der Person, die Sun Wukong spielte, überrascht. Auf Grund des Aussehens wirkte die Wahl anfangs nämlich unerwartet.

–Akira Toriyama


Hier der offizielle japanische Trailer zu Die Reise nach Westen: Der Ursprung des Ursprungs:

Quelle: Nikkatsus offizieller YouTube-Kanal

Toriyamas Son Goku — bei dessen Namen es sich einfach um die japanische Aussprache des chinesischen Namens Sun Wukong (孫悟空) handelt — ist eine der anfänglichen Parallelen, die Dragon Ball zu Die Reise nach Westen aufweist. Gokus Nyoibō und Kintoun stammen ebenfalls aus dem chinesischen Roman. Andere Gemeinsamkeiten wären Bulma und Oolong, die jeweils den Platz des reisenden Priesters Xuanzang und des lüsternen Schweine-Monsters Zhu Bajie einnehmen.

Eine deutsprachige Veröffentlichung von Stephen Chows Journey to the West: Conquering the Demons wurde bisher noch nicht angekündigt.





Quelle: kanzenshuu.com

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