So denkt James Marsters heute über »Dragonball Evolution«

Beitrag von Jawaki

Auf der diesjährigen Wizard World Atlanta Comic Con, die von 30. Mai bis 1. Juni 2014 stattfand, verriet James Marsters (Piccolo in Dragonball Evolution), wie er 5 Jahre nach dem Kinostart von Dragonball Evolution über diesen bisher letzten Realfilm zum Dragon Ball-Universum denkt:

Quelle: youtube.com/user/ikeslilangel

 Und so erzählt Marsters, dass er sich offensichtlich auch außerhalb der Arbeit mit Dragon Ball beschäftigte:
Ich habe meinen Sohn quasi mit Dragon Ball, Dragon Ball Z, Dragon Ball GT aufgezogen. Ich denke Dragon Ball bringt einem am besten bei, was Männlichkeit wirklich ist: Ein Mann ist friedlich, bescheiden, wahrscheinlich albern, er liebt es, mit Kindern zu spielen, und er wird mit Schmetterlingen spielen, aber, wenn du seine Familie angreifst, wird er dich töten. Goku ist genau so. Und dann gibt es Vegeta, der einer der Bösewichte ist. Er ist klein und verursacht immer Ärger, um zu beweisen, dass er ein Mann ist. Also verursacht er Chaos um sich selbst zu beweisen [...] Also denke ich, dass Dragon Ball Z für mich als Vater wichtig war, folglich mochte ich es sehr, als ich die Rolle bekam.

Laut Marsters wurde bei dem Film ziemlich an den Produktionskosten gespart:
Sie sagten mir, dass er ein 120-Millionen-Dollar-Film sei und Stephen Chow der Produzent sei. Und Stephen Chow ist der Regisseur von Kung Fu Hustle und Shaolin Soccer, der einfach fabelhaft war: Lustig, albern, brutal, gruselig, alles. Alles was du brauchst, damit Dragon Ball funktioniert. Und dann komme ich raus nach Durango in Mexiko und er ist ein 30-Millionen-Dollar-Film und Stephen Chow existiert nur auf dem Papier. [...] Und sie haben noch nicht einmal Make-Up, wie bei mir, für die Stuntmen bezahlt, also haben sie die Stuntmen nie benutzt und mich immer wieder an die Drähte gehängt und ich habe immer noch das getrennte Schlüsselbein von dem Dreh, der einfach krass war.

Und von dem (Miss)-Erfolg des Films konnte sich Marsters ebenfalls höchstpersönlich überzeugen:
Er kommt raus und ich will, dass er ein Hit wird, weil wir daraus ehrlich gesagt drei Filme machen können, und wir die Chance hätten, es noch einmal zu machen [...] und Dragon Ball Z-Material zu behandeln, und mein Charakter zu dem Piccolo wird, den wir alle kennen. Ich spielte "König Picollo", den hässlichen. [...] Ich wollte... ihr wisst schon... mich aufpumpen und der Piccolo sein, der alle überrascht. Mein Sohn war schon ganz gespannt auf den Film, also gehen wir zum Cineplex und er führt uns zu dem Kinosaal und ich denke: "Bitte volles Haus, bitte [...]" (betet) Und wir gehen hinein und es ist voll gestopft. Wir finden drei Sitze, mein Sohn, meine Tochter und ich. Ich bin so aufgeregt und irgendetwas in meinem Gehirn sagt mir: "Das ist zu schön um wahr zu sein." Ich lehne mich rüber zu dem Teenager neben mir und frage: "Ist das Dragon Ball?" Und er: "Was?!" Ich: "Ist das Dragon Ball!" Und er: "Nein! Das hier ist Fast and Furious, Mann!" Also stehen wir auf und gehen über den Flur zu Dragon Ball. [...] Und ich denke: "Ok, bitte wenigstens 50 Leute." Wir gehen hinein, und , mit uns drei eingeschlossen, waren dort fünf Personen.

Übrigens verriet Akira Toriyama letztes Jahr im Zuge von Dragon Ball Z: Battle of Gods Interviews, dass er Dragonball Evolution "wirklich nicht gut" fand.





Quelle: youtube.com/user/ikeslilangel

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